Wolfer Goldgrube ( 21 ha )
Lage: Uns gegenüber auf der anderen Moselseite. Hauptlage Süd-Südwest.
Bodenbeschaffenheit: Dunkler, schnell erwärmender Schiefer.
Rebsorten: Vorwiegend Riesling.
Die Goldgrube ist die Spitzenlage in Wolf. Der Fund der größten Kelteranlage der Mittelmosel aus dem 4. Jahrhundert beweist, das schon die Römer diese Lage zu schätzen wussten.
Wolfer Sonnenlay ( 21 ha )
Lage: Berg links neben der Klosterruine. Hanglage-Süd (Steillage)
Bodenbeschaffenheit: Warmer Tonschiefer
Rebsorten: Riesling, Blauer Spätburgunder, Kerner
Wolfer Klosterberg ( 22 ha )
Lage: Berg um die Klosterruine herum. Hanglage Ost-Südost und Süd
Bodenbeschaffenheit: Überwiegend nährstoffreicher, sandiger Lehm, teils Schiefer
Rebsorten: Riesling, Rivaner, Kerner, Findling, Ortega, Weißburgunder
Wolfer Schatzgarten ( 39 ha )
Lage: Rund um unser Dorf. Hanglage Ost-Südost, überwiegend Flachlage.
Bodenbeschaffenheit: Tiefgründiger Schwemmlandboden, stellenweise Schiefer
Rebsorten: Riesling, Rivaner, Kerner, Findling, Ortega, Bacchus, Reichensteiner, Optima, Merlot, Dornfelder und Spätburgunder
Eine Auswahl von Toperzeugern (nicht nur aus Wolf) finden Sie hier:
Topweingüter der Mosel
Begriffe rund um den Wein:
Riesling
Die wohl feinste und komplexeste Weißweinsorte der Welt bringt vor allem in kühlen und gemäßigten Klimazonen die überzeugendsten Ergebnisse hervor. Erst nach langer Reifezeit am Rebstock kann er seine spezifische Aromatik entwickeln. In seiner Fähigkeit, die Eigenarten des Terroir zum Ausdruck zu bringen, ähnelt er dem Cabernet Sauvignon. Hoch geschätzt an Rieslingen ist die Kombination von hoher Säure und Extrakt.
Die Abstammung des Rieslings von einer Wildrebe am Oberrhein hat sich nach Untersuchungen Dr. F. Regners aus Klosterneuburg als Legende erwiesen. Durch Untersuchung mittels molekularbiologischer Methoden wurden als Elternteile der Heunisch und ein Traminer Sämling festgestellt.
Geschichte
Vom oberen Rheintal aus wurde der Riesling am Ende des Mittelalters in die meisten deutschen Anbaugebiete verbreitet. Erste Berichte über Rieslings-Reben stammen aus Rüsselheim (1435), Bingen (1463) und der Mosel (1464/1465). Der erste Rieslings-Weinberg wurde 1490 in Worms erwähnt. Wegen seiner geringen Erträge und der späten Reife konnte er sich aber nur langsam durchsetzen. Staatliche Anbauempfehlungen im 17. Jahrhundert, das Streben nach höherer Qualität und hohe Weinpreise führten ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zu einer starken Zunahme.
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert waren deutsche Rieslingweine ebenso hoch, teils höher eingeschätzt und erzielten gleiche Preise wie die großen Rotweine Frankreichs.
Farbe: Je nach Ausbau blass mit Grünstich bis goldgelb,
Aromen: Apfel, Grapefruit, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Ananas, Mango, Kräuter und Mineralien.
Geschmack: Riesling zählt zu den Rebsorten mit den wohl vielfältigsten Aromen und liefert eine ganze Palette einheimischer und exotischer Früchte und Kräuter, rassige Säure mit leichtem bis kräftigem Körper.
Essen: asiatische Küche, zarter Seefisch, Süßwasserfisch, Schalentiere, Kalb, Geflügel, und Frischkäse. Schwerere Weine ab Spätlese auch zu kräftigen Gerichten wie Enten- oder Gänsebraten, edelsüß als Aperitif oder zum Dessert.
Hochgewächs
Eine seit 1987 eingeführte Bezeichnung für einen „Typenwein besonderer Herkunft“, der in allen deutschen Anbaugebieten produziert werden kann. Er darf ausschließlich aus der Rebsorte Riesling gekeltert werden. Sie müssen mindestens 7° Öchsle mehr Mostgewicht als der vorgeschriebene Grenzwert aufweisen und einen natürlichen Alkohol-Gehalt haben, der zumindest um 1,5% Vol über den für das Anbaugebiet geltenden Richtwerte liegt. Bei der Prüfung zur amtlichen Prüfnummer müssen die Weine zumindest 3,0 (statt 1,5) Punkte erzielen.
Die Deutschen Weine werden nach dem D.L.G. (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft)
Prüfverfahren von 0 - 5 Punkten bewertet.
1,5 Punkte die amtliche Prüfnummer wird erteilt.
3,5 Punkte = bronzene Kammerpreismünze
4,0 Punkte = silberne Kammerpreismünze
4,5 Punkte = goldene Kammerpreismünze
Classic ( = international trocken )
Diese Bezeichnung signalisiert dem Weinfreund, dass er einen Wein aus einer klassischen, gebietstypischen Rebsorte vor sich hat, der einem gehobenen Qualitätsanspruch genügt und einem trockenem Geschmacksprofil entspricht
feinherb
Eine besonders in Deutschland in den letzten Jahren gebräuchlich Bezeichnung, die Weine zwischen halbtrocken und lieblich betrifft und den Ausbau charakterisiert. Inoffiziell und nicht weingesetzlich definiert wird diese Bezeichnung geduldet und beinhaltet ein harmonisches Fruchtsüße und -säurespiel.
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